Pressemitteilungen (Archiv)
Montag, 25. Dezember 2006: DEN TRAUM VON EINEM EIGENEN LADEN VERWIRKLICHT
The Art of Hamburg
Die ersten Skizzen zeichneten sie auf Bierdeckel, den schnell war klar: Frank Bürmann (42) und Jutta von Perfall (43) hatten den gleichen Traum, dem von einem eigenen Atelier mit Laden. Im Dezember 2005 lernten sich der Künstler und die Designerin in einer Bar kennen. Genau ein halbes Jahr später standen sie vor einem leer stehenden Geschäft in Rotherbaum. Seit dem 29. Juni dieses Jahres sind sie nun in der Kielortallee 2 (Atelier) und ein paar Meter weiter in Haus Nummer 6 (“Das klitzekleine Kaufhaus”) zu finden. Ihre Internetseite (www.the-art-of-hamburg.de) ist seit fünf Wochen online, allein in der ersten Woche wurde sie 25.000-mal angeklickt. Kleidung, Stoffkissen, G
eschirr, Taschen - auch an Heiligabend stehen die beiden im Laden und verkaufen ihre kleinen Kunstwerke. Eigentlich wollte Frank Bürmann Schiffahrtsoffizier werden, war aber nicht
seefest und machte eine Ausbildung bei der Polizei. Mit 21 kündigte er seinen Job, ging nach Griechenland, kam erst vier Jahre später nach Hamburg. 1989 der Schock: Ein Tumor am Schienbein. Operationen folgen und drei Jahre im Rollstuhl. “In dieser Zeit habe ich überlegt, was ich machen könnte, ohne meine Beine zu benutzen”, sagt Frank Bürmann. Also fing er an zu malen, hatte ein Jahr später seine erste Ausstellung und konnte fortan vom Verkauf seiner Bilder leben.
Freitag, 01. Dezember 2006: HAMBURGS SEELE UND LEBENSGEFÜHL
Neu im Viertel
Etwas versteckt, in der Kielortallee 6, eröffnete bereits im Juni „The Art of Hamburg“ – das klitzekleine Kaufhaus der Künstler. Der Künstler Frank Bürmann und die Designerin Jutta von Perfall präsentieren und verkaufen dort „Liebeserklärungen an unsere Stadt Hamburg“, Gemälde, Drucke, handgenähte Wollkissen, Taschen, T-Shirts, Jacken, ein Hamburg-Kaffeservice – und, nicht zu vergessen, die „Hamburg-Schiffchen“-Faltbogen. Alles Kollektionen und Werke von Hamburger Künstlern wie Stefan Klüter, Sandra Schier und Frank Bürmann selbst.
Das Prinzip der beiden ist so einfach wie zeitaufwendig: „Design, Herstellung, Marketing und Vertrieb aus Künstlerhand“. Neben hoher Qualität sind auch moderate Preise wichtig – und natürlich: Made in Hamburg. Denn nicht nur Hamburger lieben Hamburg, und jedes erworbene Stück des Kaufhauses soll vermitteln, „von welch wunderbarem Ort es wegkommt, wenn es sein schönes Antlitz aus den Toren der Stadt in die weite Welt hinausträgt...“.
Seit November können auch Nicht-Hamburger im kleinen Kaufhaus stöbern: im Internet-Shop.
